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Entwicklung von Mobilitätsangeboten für den startkLahr Airport & Business Park 

Im Rahmen der Fördermaßnahme "MobilitätsWerkStadt 2025" wird ein zukunftsoffenes Mobilitätskonzept für den startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr entwickelt. Dieses Mobilitätsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für ein Jahr gefördert. Im Vordergrund des Projektes steht die Entwicklung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes für den startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr. 

 

Das Industrie- und Gewerbegebiet steht im Rahmen der weiteren Ansiedlungsentwicklung vor der Herausforderung zunehmender Verkehrsbelastungen. Hier sollen neue Mobilitätsangebote, die durch das Projekt identifiziert werden, Abhilfe schaffen. Die Optimierung des Berufspendlerverkehrs und des betrieblichen Verkehrs steht dabei im Fokus.

 

Das Projekt wird vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (FIAO) wissenschaftlich begleitet. 

 

Kooperation und Vernetzung

Besondere Aufmerksamkeit liegt von Beginn an auf einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen dem startkLahr Areal, den dort    ansässigen Unternehmen sowie umliegenden Kommunen und dem Mobilitätsnetzwerk Ortenau. Durch diese Vernetzung soll an bestehende regionale Projekte und Initiativen angeknüpft werden. 

Strategische Ziele

Das Mobilitätsprojekt verfolgt fünf strategische Ziele für das startkLahr-Areal.

 

Die Ziele bedingen und ergänzen sich gegenseitig. Durch Tiefeninterviews werden Herausforderungen, Bedarfe und Potenziale identifiziert.

 

Aus den Erkenntnissen lassen sich schließlich Handlungsfelder ableiten und Maßnahmen erarbeiten.

Erreichbarkeit und Mobilitätsangebote optimieren

Wie kann die Erreichbarkeit der Unternehmen auf dem Areal verbessert werden? Welche Angebote müssen gezielt an welcher Stelle ausgebaut werden? Welche Potenziale bringt die Verknüpfung von Verkehrsmitteln mit sich?

 

Areal vernetzen

Wie und warum bewegt man sich auf dem Areal? Wie können die Verbindungen verbessert werden?

 

Straßenraum und Mobilitätsflächen gestalten

Wie wird der Straßenraum zukünftig genutzt? Wieviel Platz sollen Mobilitätsflächen einnehmen? Wie kann Mobilitätsfläche effizient gestaltet und umgestaltet werden?

 

Gemeinsame Mobilitätsangebote aufbauen

Wie können Unternehmen kooperieren? Wie können sich Beschäftigte zusammenschließen? In welchen Bereichen kann ein Mobilitätsmanagement helfen?

 

Klimaziele verwirklichen

Wie können verbesserte Mobilitätsangebote helfen die co2 Bilanz zu verbessern? Wie muss das Mobilitätskonzept gestaltet sein, um Klimaziele zu erreichen?

Vorgehen 

In der ersten Projektphase werden die bereits erhobenen Verkehrsdaten aufbereitet und auf Aktualität und Lücken geprüft. Zusätzlich benötigte Daten werden durch Umfragen, Interviews, Beobachtungen und Messungen erfasst.

Neue Technologien, Dienstleistungen und Ansätze im Themenfeld Mobilität werden analysiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf das startkLahr-Areal bewertet. 

Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und Vorarbeiten werden in der letzten Phase unter Einbeziehung der relevanten Akteure die finalen Mobilitätslösungen erarbeitet. Hierbei kommt das vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation entwickelte Format „Civil City Challenge“ zum Einsatz. In diesem Format werden Planungsprozesse und Organisationsstrukturen simuliert und Lösungsansätze fiktiv umgesetzt. Ziel ist es u.a. frühzeitig Konflikte aufzudecken und diesen entgegenzuwirken.

Zeitplan

Projektkoordination 

 
Svenja Brutsch 
 Tel.       +49 7821 9403-129         
 E-Mail   svenja.brutsch@startklahr.biz

 

Dieses Projekt (RegioMobilityLahr FKZ: 01UV2042) wird im Rahmen des Programms "MobilitätsWerkStadt 2025" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.